Jetzt müssen die Baumscheiben, bzw. Pflanzstreifen unkrautfrei gehalten werden, da diese mit den Kulturpflanzen um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Besonders gilt dies für starkzehrende Pflanzen wie den Löwenzahn. Dies geschieht durch Hacken oder durch Abdecken mit einer Mulchschicht aus organischem Material (am besten Stroh oder angewelkter Rasenschnitt). Flachwurzelnde Beerensträucher sollten nicht gehackt werden (Verletzung der Wurzeln).
Zu Monatsanfang kann noch mit Kalium oder Magnesium, wo noch nicht geschehen, gedüngt werden. Ab Mitte Mai sind Düngungen mit Stickstoff unnötig.
Nach der Apfelblüte ist bei empfindlichen Sorten auf Befall durch Mehltau zu achten. Die befallenen Teile sind herauszuschneiden und können als Mulch- oder Kompostmaterial benutzt werden.
Ebenso können im Steinobstbereich (Aprikose, Pfirsich und Kirsche) Infektionen von Blüten- und Zweigmonilia durch Schnittmaßnahmen reduziert werden.
Allerdings ist hier das Schnittgut zu verbrennen.
Bis spätestens Ende Mai sind die Leimringe (im vergangenen Herbst angebracht) zu entfernen. Sie haben ihre Aufgabe zur vorbeugenden Frostspannerbekämpfung erfüllt. Ansonsten werden Nützlinge, welche wieder die Bäume besiedeln, gefangen.
Sollte trotzdem ein starker Befall durch die Raupen des Kleinen Frostspanners, oder auch anderen Spanner- und Eulenarten vorliegen, kann ein Bacillus thuringiensis-Präparat eingesetzt werden.
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